A

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Barbara Anderegg

B

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Melanie Bachofner

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Beatrice Bangerter

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Lukas Bernauer

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Daniela Brönnimann

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Karin Brun del Re

F

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Ruedi Fankhauser

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Martin Fehr

031 511 42 12
m.fehr@atruetti.ch

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Beat Fuchs

031 511 42 13
b.fuchs@atruetti.ch

H

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Annina Häni

031 511 42 00
a.haeni@atruetti.ch

K

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Christine Kilchenmann-Luder

M

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Isabelle Mathys

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Jonas Meyer

031 511 42 26
j.meyer@atruetti.ch

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Kaspar Mühlethaler

R

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Peter Richard

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Ruth Röthlisberger-Wyss

 

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Franziska Rutsch

S

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Kathrin Schär-Schweizer

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Sophie Schlapbach

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Simon Schneeberger

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Martin Schneider

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Daniel Steffen

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Lukas Steffen

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Ruedi Stettler

W

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Christian Walther

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Anita Weinmann

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Rachel Wenger

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Cornelia Werthmüller

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Annemarie Weyermann

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Daniel Wüthrich

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Melanie Wüthrich

Z

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Hansruedi Zahnd

031 511 42 33
h.zahnd@atruetti.ch

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Esther Zimmermann

Ist es möglich, höhere Summen abzuschreiben? Diese Frage hören wir oft von unseren Kunden. Wir zeigen Ihnen die Zusammenhänge anhand eines Beispiels.

Landwirt X konnte Anfang 2006 einen Pachtbetrieb übernehmen. Die Pacht läuft Ende 2025 aus; der Landwirt geht in den Ruhestand. Im Laufe der Pachtzeit kaufte der Landwirt Maschinen im Wert von total Fr. 300 000.–. Per Ende 2025 kann er die Maschinen voraussichtlich für Fr. 100 000.– verkaufen. Somit ergibt sich für die 20 Pachtjahre ein Abschreibungspotenzial von Fr. 200 000.–.

«Richtige» Abschreibungen
Teilt man das Abschreibungspotenzial von Fr. 200 000.– durch 20 Pachtjahre, erhält man die «richtigen» Abschreibungen von durchschnittlich Fr. 10 000.– pro Jahr. Das steuerbare Einkommen ohne Abschreibungen (Fr. 60 000.–) minus die «richtigen» Abschreibungen ergibt ein Einkommen von durchgehend Fr. 50 000.– (grüne Balken). Am Ende der Pachtdauer entsteht weder Gewinn noch Verlust. Die Steuerbelastung beträgt insgesamt 153 420 Franken.

Zu wenig Abschreibungen
Die blauen Balken zeigen die Folgen einer zu niedrigen Abschreibung. Von 2006 bis 2024 wird ein steuerbares Jahreseinkommen von Fr. 55 000.– erzielt. Da die Ma­schinen insgesamt nur um Fr. 100 000.– abgeschrieben werden (20 Jahre × Fr. 5000.–) resultiert Ende 2025 ein Buchverlust von Fr. 100 000.–; er darf mit dem ordentlichen Einkommen 2025 verrechnet werden, was ein nega­tives steuerbares Einkommen ergibt (hell­blauer Balken). Es wurde Abschreibungs­potenzial verschwendet.

«Zu starke» Abschreibungen
Wenn man pro Jahr durchschnittlich Fr. 15 000.– abschreibt (orange Balken), beträgt der Buchwert der Maschinen Ende 2025 null (Anschaffungskosten Fr. 300 000.– minus Abschreibungen von 20 × Fr. 15 000.–). 2025 erzielt der Landwirt ein Einkommen aus Maschinen­verkäufen von Fr. 100 000.– (Balken helles orange). Dieses Einkommen kann als «privilegierter Liquidationsgewinn» abgerechnet werden, daher sind die Steuerfolgen mild. Im Vergleich zur «richtigen» Strategie ergibt sich ein Steuer­vorteil von über Fr. 14 000.–. In diesem Beispiel lohnt es sich also, zu stark ­abzuschreiben.

«Viel zu starke» Abschreibungen

Die roten Balken zeigen: Extrem hohe Abschreibungen lohnen sich nicht. Zwar ist anfangs das steuerbare Einkommen sehr tief. Doch das Abschreibungs­potenzial ist nach sechs Jahren ausgeschöpft: Ab 2012 kann man nichts mehr abschreiben. Auch hier profitiert der Landwirt 2025 von einem privilegierten Liquida­tions­gewinn (hellroter Balken). Insgesamt ist aber die Steuerbelastung höher als in der Variante «zu starke» Abschreibung. Der Grund ist die Steuerprogres­sion: Höhere ­Einkommen werden ­prozentual stärker besteuert als tiefere.

Achtung Sozialversicherungen
Nebst den Steuerfolgen sind auch Aspekte der Sozialversicherung zu berücksichtigen. Zum Beispiel können Taggeldleistungen oder IV-Renten tiefer ausfallen, wenn das Einkommen mittels Abschreibungen reduziert worden ist.      

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Steuerbares Einkommen eines Pachtbetriebes bei verschiedenen Abschreibungsstrategien

Die Wahl der optimalen Abschreibungsstrategie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Profitieren Sie von unserer Erfahrung – wir unterstützen Sie gerne.



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